Die Statistik verleitet zu simplen Schlüssen. Nötig sind nicht pauschale Schuldzuweisungen, sondern soziale Massnahmen.
Hier geht es zum Beitrag: 2026-02-19 TA Gastbeitrag Ausländerkriminalität Ausschnitt
Die Statistik verleitet zu simplen Schlüssen. Nötig sind nicht pauschale Schuldzuweisungen, sondern soziale Massnahmen.
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Im Sommer 2014 nahm die Berner Gemeinde Riggisberg freiwillig 150 Flüchtlinge auf. Das ist vom einstigen Engagement geblieben: 30 Geflüchtete leben und arbeiten bis heute im Dorf. Eine reformierte Kirchgemeinde, die abgewiesenen Flüchtlingsfamilien hilft und sich nach wie vor für die Schwächsten einsetzt, auch wenn sie von anderswo stammen.
Lesen Sie den Bericht hier: 2026-02-06 bref Magazin Es ist kompliziert
Kinder leben teils jahrelang in sogenannten Rückkehrzentren. Das sind Orte höchster Gefährdung. Sie sind Opfer behördlicher Massnahmen, die ihrem Wohl schaden und ihre Entwicklung gefährden. Wie kann so etwas in der Schweiz geschehen?
Hier geht es zum Artikel: 2026-02-01 Forum Insist Migration u. Kindesleid
Wer sich mit einem abgewiesenen Asylgesuch weiterhin in der Schweiz aufhält, erhält Nothilfe, ein paar Franken pro Tag, und ist in sogenannten Rückkehrzentren untergebracht. Gerade für Kinder und Jugendliche, die länger als ein Jahr unter diesen Bedingungen leben, ist dies eine schwierige Situation.
Die Iranerin Firoozeh Myiander kam 2022 in die Schweiz. In ihrer Heimat engagierte sie sich gegen das Regime und floh mit ihrem Mann und Kind hierher. Der Antrag auf Asyl lehnte das Staatssekretariat für Migration SEM ab. Zurück in den Iran können und wollen sie derzeit nicht. Daher lebt die Familie seit mehr als einem Jahr in der Nothilfe, im Rückkehrzentrum Aarwangen im Kanton Bern.
Während den Eltern von Gesetzes wegen eine Arbeitstätigkeit untersagt ist, darf der 11-jährige Sohn die Volksschule besuchen. Doch die Unsicherheit und Angst in der Langzeit-Nothilfe schade der Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Zu diesem Schluss kam vor rund einem Jahr eine Studie, die die Eidgenössische Migrationskommission in Auftrag gegeben hatte. Schweizweit lebten Ende 2024 rund 449 Kinder in der Nothilfe, etwas mehr als die Hälfte bereits länger als drei Jahre.
In «Perspektiven» erzählt Firoozeh Myiander von ihrem Alltag. Der reformierte Pfarrer Daniel Winkler aus Riggisberg berichtet von kirchlichem Engagement rund um die Rückkehrzentren. Und der FDP-Politiker Andreas Hegg aus dem Kanton Bern erläutert, warum die Politik und Behörden bereits genug für abgewiesene Asylsuchende tun.
Autorin: Léa Burger
Hier geht es zur Sendung:
Langzeit-Nothilfe: Kinder in der Sackgasse – Audio & Podcasts – SRF
Hier geht es zum «riggi-asyl»-Schreiben: 2025-12-01 NEUIGKEITEN von riggi-asyl Dezember 2025
Eine kurdisch-irakische Familie aus St. Gallen, die wir von Seiten «riggi-asyl» seit Jahren begleiten, hat einen positiven Entscheid auf ihr Härtefallgesuch erhalten.
Hier geht es zum Bericht von Coni Heule: 2025-11-24 Die Geschichte der Familie Omer
Rund 300 Fachpersonen aus Medizin, Psychologie und dem psychosozialen Bereich fordern in einem offenen Brief an Politik und Behörden dringende Verbesserungen für Kinder und Jugendliche in der Nothilfe. Anlass ist eine neue Studie der Eidgenössischen Migrationskommission (EKM, 2024), die erstmals wissenschaftlich belegt: Kinder in der Nothilfe leben unter Bedingungen, die ihr Wohl, ihre Gesundheit und Entwicklung massiv gefährden. Besonders besorgniserregend ist der schlechte psychische Zustand der betroffenen Kinder und Jugendlichen.
Lesen Sie hier den offenen Brief: 2025-11-10 Offener Brief_Kinder in der Nothilfe
Hier geht es zur Medienmitteilung: 2025-11-10 Offener Brief Medienmitteilung DE-FR