Auf Seite 2 der Augustausgabe von reformiert., der evangelisch-reformierten Monatszeitung der Region Bern-Jura-Solothurn, wird vom „Café Rägeboge“ in Riggisberg berichtet und warum das Zusammenleben mit Menschen in einem Durchgangszentrum gut funktioniert.
Newsletter Juli 2015
Hier ist der Newsletter des Hochsommers:
SRF-Artikel über Flüchtlinge im Juli
Die folgenden zwei SRF-Artikel diskutieren die Hintergründe der Flucht von Bootsflüchtlingen und die Lage im Land Eritrea, aus dem jeden Monat Tausende von Eritreern und Eritreerinnen flüchten.
Rasches Wiedersehen
Kürzlich wurden 13 Eriträer vom Durchgangszentrum Riggisberg nach Ringgenberg am Brienzersee verlegt. Sie lebten gut 10 Monate in Riggisberg und es entstand ein guter Kontakt zu ihnen. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge verabschiedeten wir sie. Einen Tag später gab es bereits in den News von TeleBärn und im Bund ein Wiedersehen. Es wird berichtet, wie die Eriträer-Männer helfen, die Asylunterkunft der Heilsarmee für 80 Asylsuchende einzurichten.
Riggisberg in SRF „politbox“
Am 23. Juli strahlte SRF „politbox“ eine Live-Sendung aus Lugano zum Thema Migrationspolitik aus. Zielpublikum waren junge politisch interessierte Zuschauer. Im letzten Drittel des Videos (bei 1:28:50) wird auch ein Film mit Interviews und der Freiwilligenarbeit von Riggisberg eingespielt. Die Aufnahmen wurden zwei Tage vorher im Café Regenbogen gemacht.
Ein Abendgespräch
Ich sitze mit zwei Asylsuchenden aus Eritrea in der Abendsonne. S. sagt, er würde gerne in der Umgebung von Riggisberg bleiben, im ländlichen Umfeld. Sein Vater sei Bauer, er sei das gewohnt: die Weiden, die Tiere. „Ist dein Vater auch Bauer?“, frage ich M.. „Ja, mein Vater ist auch Bauer“, entgegnet er. Plötzlich verdüstern sich die Mienen meiner beiden Gesprächspartner. Nach einer Weile erklärt M.: „Es ist schwierig geworden, als Bauer zu leben. Vertreter vom Staat kommen und sagen: Ab heute gehört das Land uns, und wir sagen dir, was du für uns anbauen sollst“.
Artikel über unsere Tätigkeit
Im Bund, Tagesanzeiger und in der Basler Zeitung erschien heute ein Artikel über unsere Tätigkeit. Wenn Freiwillige sich für Asylsuchende in Zentren einsetzen, dann werden sie Brückenbauer zwischen der Asylsuchenden und der Bevölkerung. Die Heilsarmee Flüchtlingshilfe und das Staatssekretariat für Migration (SEM) möchten deswegen in neu zu eröffnenden Zentren Freiwillige gezielt ansprechen und eine Starthilfe geben.