Die Statistik verleitet zu simplen Schlüssen. Nötig sind nicht pauschale Schuldzuweisungen, sondern soziale Massnahmen.
Hier geht es zum Beitrag: 2026-02-19 TA Gastbeitrag Ausländerkriminalität Ausschnitt
Die Statistik verleitet zu simplen Schlüssen. Nötig sind nicht pauschale Schuldzuweisungen, sondern soziale Massnahmen.
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National- und Ständerat haben in der Herbstsession 2025 eine gleichlautende SVP-Motion mit grosser Mehrheit angenommen. Sie verlangt, dass abgewiesene Asylsuchende sowie vorläufig aufgenommene Personen – also Kriegsflüchtlinge – künftig doppelt so lange warten müssen, nämlich mindestens zehn statt wie bisher fünf Jahre, bis sie ein Gesuch auf Regularisierung ihres Aufenthalts stellen dürfen. Die Tragweite dieses Entscheids ist kaum zu ermessen.
Lesen Sie hier den Gastbeitrag: 2025-11-19 NZZ Gastbeitrag Härtefallfr. 10 Jahre Ausschnitt
Abgewiesene Asylsuchende, die nicht in ihr Herkunftsland zurückkehren können, werden in Rückkehrzentren quasi «entsorgt».
Hier geht es zum Gastbeitrag: 2025-04-03 Der Bund GASTBEITRAG Flüchtl. admin. versorgt Ausschnitt
Häufig sagen wir die Wahrheit, aber durchschnittlich lügt jeder 25 Mal am Tag. In bestimmten Situationen lassen wir Informationen weg oder geben sie nicht korrekt wieder. Das ist jedenfalls das Ergebnis einer Studie. Ist das Gebot, nicht zu lügen, deshalb nicht überflüssig, wenn Lügen zum menschlichen Dasein gehören, wie der Miststock zur Kuhwirtschaft?
(Lesezeit: 8 Minuten)
Hier geht es zum Artikel: 2025-02-01 Forum INSIST Du sollst nicht lügen Asylpolitik
Die Iranerin Firoozeh Miyandar lebt mit ihrem Mann Omid und ihrem Sohn Mohammed im Rückkehrzentrum Aarwangen BE, und sie wird aus guten Gründen nicht freiwillig ins Mullah-Regime zurückkehren.
Lesen Sie dazu den Bericht im Berner Landboten: 2024-12-11 Berner Landbote Firoozeh u. Gastbeitrag
Flüchtlinge und Fremde werden nicht nur schlechtgeredet, sie werden auch zur Ursache für nahezu alle gesellschaftlichen Probleme erklärt: Wohnungsnot, Zubetonierung der Landschaft, Wohlstandsverlust, Kriminalität, Probleme im Gesundheitswesen und im Bildungsbereich. Ich habe dazu einen Gastbeitrag im Tages-Anzeiger bzw. in der Bund-Zeitung geschrieben: «Ängste bewirtschaften und Sündenböcke suchen». Das Schlechtreden von Flüchtlingen führt ausserdem dazu, dass in unserem Land abgewiesene Asylsuchende, deren Rückkehrbedingungen erschwert sind, unter prekären Bedingungen leben müssen.
Hier geht es zu den Gastbeiträgen: 2024-12-10 Der Bund Ängste und Sündenbücke GASTBEITRAG / 2024-12-06 Tagesanz. Ängste Sündenb. GASTBEITRAG AS
Abgewiesene eritreische Asylsuchende mit Negativentscheid sollen über Drittstaaten nach Eritrea zurückgeschickt werden können. Für diesen Vorstoss, dass der Bundesrat sich um ein Transitabkommen bemühen soll, hat FDP-Ständerätin Petra Gössi am 10. Juni in beiden Parlamentskammern Mehrheiten schaffen können. Doch der Vorstoss zeugt von Unkenntnis, riecht nach populistischer Anbiederung und bedient schlimmstenfalls latent rassistische Ressentiments.
Hier geht es zur Tribüne: 2024-07-03 NZZ Asylsuchende mit Neg. Daniel Winkler Ausschnitt